«Die Bedingungen in Magglingen sind top»

Von 14.07.2026Armee

Seit einigen Wochen absolviert Degenfechter Pavlo Borer die Spitzensport-RS in Magglingen. Im Interview spricht der Nachwuchsathlet über die ersten Wochen als Sportsoldat, die Trainingsbedingungen, den Besuchstag mit Swiss Fencing und darüber, weshalb ihm die militärische Disziplin auch auf der Fechtpiste weiterhilft.

Pavlo, du absolvierst derzeit die Spitzensport-RS. Wie gefällt es dir bisher – und entspricht die RS deinen Erwartungen?

Mir gefällt es sehr in der RS sehr gut. Die RS entspricht meinen Erwartungen. Die Bedingungen sind top.

Wie sieht ein typischer Tag in der Spitzensport-RS aus? Wie verteilen sich Training, militärische Ausbildung und Erholung?

Zu Beginn sahen die Tage etwas anders aus als heute. In den ersten drei Wochen mussten wir nämlich durch militärische Grundausbildung. Jetzt haben wir die ganze Zeit fürs Training und die Regeneration zur Verfügung. Wir machen aktuell viel Kraft- und Ausdauertrainings.

Welche Bedingungen bietet dir die Spitzensport-RS für deine Entwicklung als Fechter?

Die Spitzensport-RS bietet mir unglaublich gute Bedingungen für meine Entwicklung als Fechter. In Magglingen darf ich von der Infrastruktur und den Fachleuten rund um Training, Erholung, Ernährung etc. profitieren.

Wie erlebst du das Verhältnis zwischen Spitzensport und militärischer Ausbildung? Wo liegt für dich die grösste Herausforderung?

Ich finde das Verhältnis zwischen Spitzensport und militärischer Ausbildung sehr angenehm. Wie schon erwähnt hatten während den drei ersten Wochen die militärische Grundausbildung, die mir viel Spass gemacht hat. Mittlerweile haben wir keine militärischen Ausbildungen mehr.

Am 3. Juli besuchten euch Swiss-Fencing-Präsident Max Heinzer und Leistungssportchef Flavio da Silva Souza. Wie hast du diesen Besuchstag erlebt – und wie erlebst du die Unterstützung des Verbands?

Ich fand den Besuchstag toll. Wir konnten unseren Freunden aus der RS unseren Sport zeigen. Meine Eltern konnten sehen, was ich unter der Woche mache. Zum Sportsoldat befördert zu werden war natürlich eine sehr coole Erfahrung. Ich bin mit der Unterstützung des Verbandes sehr zufrieden. Wenn wir während der RS Fragen haben oder Unterstützung benötigen, wird uns immer geholfen. Die Unterstützung des Verbandes zeigt sich auch an der Präsenz am Besuchstag.

Zum Schluss: Was ist dein Lieblingsgericht aus der Militärküche und was schmeckt dir überhaupt nicht?

Am besten haben mir die Hörnli mit Gehacktem und das Gazpacho geschmeckt, aber auch alle anderen Gerichte sind sehr lecker.

Und was gefällt dir am Militär überraschend gut? Und was überhaupt nicht?

Mir gefällt die Disziplin im Militär. Mein Highlight der militärischen Grundausbildung war der Marsch und das Biwakieren im Wald. Beschweren kann ich mich über nichts.

Was hast du in der RS gelernt, das dir auch auf der Fechtpiste nützt?

Natürlich helfen mir die sehr guten Trainingsbedingungen in Magglingen auf der Fechtpiste. Vom Militärischen her würde ich sagen, dass mir die Disziplin natürlich auch im Sport hilft.