Die Schweizer Veteranen-Nationalmannschaft (Grand Vétérans) hat an den Europäischen Mannschaftsmeisterschaften am 17. Mai 2026 in Cognac (FRA) die Bronzemedaille gewonnen. Damit belohnte sich das Team – dieses Jahr mit Cristian Dousse, Boris Drahusak, Paul Muller, Gabriel Nigon und Philippe Wälle – nach mehreren Jahren knapp verpasster Podestplätze endlich mit einer Medaille.
In den vergangenen fünf Jahren hatte die Schweiz mehrfach an der Schwelle zum Podium gestanden – zuletzt mit Rang 5 an der letzten Europameisterschaft sowie Rang 4 an der Weltmeisterschaft in Daytona. Umso grösser war nun die Freude über den Erfolg auf europäischer Bühne.
Der Medaillengewinn sorgte im Team für grosse Emotionen. Gemeinsam feierten die Schweizer Veteranen den gelungenen Wettkampftag und ihren Platz auf dem Podium.
Gabriel Nigon (SEB Basel) war Teil des erfolgreichen Degen-Teams. Rückblickend sagt er zu diesem Erfolg:
«Es war ein tolles Zusammenspiel zwischen Welschen und Deutschschweizern. Wir haben uns wie Reisläufer in früheren Zeiten ohne Komplexe mit grossen Nationen gemessen und wurden belohnt.
Wenn es darauf ankam sind wir bei den «big points» sehr konzentriert und mutig aufgetreten und haben somit erfolgsverwöhnte Teams überrascht. Dabei haben wir die topgesetzten Polen und im Kampf um die Bronzemedaille die grosse Fechtnation Ungarn geschlagen. Hinter uns gelassen haben wir beispielsweise auch die Italiener und Schweden. Vor uns waren nur die Franzosen und Deutschen platziert.
Diese Leistung basierte auf eine ausgeglichene und mannschaftsdienliche Einstellung eines jeden Teammitglieds. Zur Illustration: als ich mich mal nach einem schlecht geführten Gefecht entschuldigt habe wurde ich mit «tu déconnes!» abgeblockt.
Last but not least: Die Betreuung durch den Delegationsleiter Andreas Moser und die lautstarke Unterstützung durch die ganze Delegation samt Anhang waren Gold wert! Nicht unerwähnt bleiben dürfen die geschaffenen Rahmenbedingungen durch Swiss Fencing und insbesondere von Anton Krieger.»










