Spitzensport in der Armee

Das Konzept zur Förderung des Spitzensports hat zum Ziel, den Spitzensport bestmöglich mit dem gesamten Militärdienst zu harmonisieren. Swiss Fencing freut sich über die Zusammenarbeit mit der Armee. Zahlreiche Schweizer Fechter konnten von dieser Zusammenarbeit profitieren: Max Heinzer, Beni Steffen, und viele weitere aber auch Frauen, wie Angeline und Aurore Favre.

 

 

Die Armee unterstützt Spitzensportler bei der Erreichung ihrer internationalen Ziele mit drei Förderbereichen:

  • Rekrutenschule für Spitzensportler
  • Wiederholungskurse für Olympische Spiele/Weltmeisterschaften
  • Stellen für Zeitmilitär-Spitzensportler

Alle Angebote stehen gleichermassen Frauen und Männern offen.
Die Spitzensport-RS dauert 18 Wochen. In dieser Zeit absolvieren die Rekruten die Allgemeine Grundausbildung (AGA) nach einem modularen Ausbildungssystem mit folgenden Ausbildungsinhalten: Militärische Formen, Sanitätsdienst und Fahrerausbildung. Daran schließt sich ein zweiwöchiges Praktikum zum Militärsportleiter (MSL) an. In der Funktionsspezifischen Grundausbildung (FGA) liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Leistungssteigerung. Die individuelle Entwicklung wird mit den Trainingsblöcken Medientraining, Massageausbildung, Englischunterricht, Mentaltraining und Inputs zu Doping, Ernährung und Regeneration gezielt unterstützt.

Während des gesamten Trainings in Magglingen haben die Athleten neben der persönlichen Unterstützung durch das Kompetenzzentrum Sport der Armee auch Zugang zur Infrastruktur des BASPO.

Ab dem 1. Januar 2020 werden folgende Neuerungen umgesetzt:

  • Die RS wird vollständig in Magglingen stattfinden
  • Bis 2023 wird die Kapazität der Spitzensport-RS schrittweise von 35 Rekruten auf 70 Rekruten erhöht. Die erste Erhöhung erfolgt 2020 mit zwei Mal 50 Rekruten pro RS
  • Nach der RS werden den Athleten jedes Jahr weitere Trainingsmöglichkeiten in Form von mehrwöchigen Wiederholungskursen (zur Vorbereitung auf Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften) angeboten

Schliesslich beschäftigt die Armee seit Juni 2010 18 Spitzensportler als Zeitsoldaten. Alle in der Armee eingeteilten Spitzensportler erhalten als «qualifizierte Athleten» besondere Trainingsmöglichkeiten.

 

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